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Vom klassischen Inserat zu Jobs 3.0

Das Internet ist ein unverzichtbares Mittel für HR-Abteilungen und Personalentscheider, um passende Kandidaten für offene Jobstellen zu besetzen. Mit der fortschreitenden Evolution des Internets befindet sich auch das Thema E-Recruiting in einem stetigen Wandel.

So sind inzwischen völlig neuartige Wege im Web und mobil entstanden, um passendes Personal gezielt zu rekrutieren. Dies ist v.a. auf das Aufkommen von sozialen Netzwerken und immer leistungsfähigeren Technologien zurückzuführen, die es ermöglichen gezielt Inhalte für das „richtige“ Publikum bereitzustellen und grosse Datenmengen über Nutzer zu „verstehen“.

Seit den Anfangstagen des E-Recruiting über klassische Online-Inserate lassen sich mittlerweile 3 Evolutionsstufen des E-Recruiting unterscheiden.

jacando Jobs 3.0 Artikel Übersicht 1

Jobs 1.0 – Klassische Inserate-Seiten

Klassische Online-Jobbörsen, die auf das reine Inserieren von Stellenangeboten spezialisiert sind, sind das traditionelle Mittel im Online-Stellenmarkt. Seiten wie die des Marktführers Jobs.ch funktionieren prinzipiell passiv: Anzeigen werden online gestellt und man wartet auf Reaktionen von möglichen Bewerbern. Durch die hohen Reichweiten solcher Seiten erwarten HR-Verantwortliche hier mitunter mehrere Hundert Bewerbungen, und müssen damit in einem zweiten Schritt viele Bewerbungen bearbeiten und eine Selektion von passenden Kandidaten vornehmen.

Jobs 2.0 – Active Sourcing in sozialen Netzwerken

Das Web 2.0 bietet jedoch Hilfsmittel um Bewerbungen zu erhalten, die das Filtern der Profile erleichtern. Seiten wie Buddybroker, silp und Whisper helfen auf unterschiedliche Weise bei der Direktansprache von Arbeitskräften im gesamten Social Media Raum von Xing, LinkedIn und Facebook – dem sogenannten „Active Sourcing“. Durch Meta-Suchtools oder Empfehlungsmarketing werden so potentiell passende Profile vorgeschlagen.

Personalverantwortliche sparen sich mit diesen Tools das Durchforsten von unzähligen Bewerbungen oder Profilen in sozialen Netzwerken. In den USA ist der Trend Social Media Recruiting bei der Neueinstellung jedoch seit 2012 bereits wieder Rückläufig (9,1% auf 6,8% in 2013). Nicht jedes Unternehmen hat die Ressourcen einen speziell ausgebildeten Social Media Manager einzustellen oder viel Zeit in die Direktansprache der grossen Masse potentieller Kandidaten zu investieren.

Jobs 3.0 – Services liefern passende Bewerber direkt

An diesem Problem der Kosten- und Zeiteffizienz setzen Portale wie jacando (www.jacando.com), Staff-finder und yousty an. Diese Portale bilden über verschiedene Mechanismen eigene grosse Datenbanken an qualitätsgeprüften Arbeitnehmern, die gezielt nach Qualifikationen und Einsatzbereichen gegliedert und gezielt angesprochen werden können. Arbeitgeber und passende Bewerber werden hier direkt zusammen gebracht – die zeitaufwändige Suche und Vorselektion von Bewerbern entfällt fast vollständig.

Der Bedarf wird auf diesen Seiten einfach definiert und es melden sich sehr passende Arbeitskräfte, sei es für Lehrstellen (yousty), für Leiharbeit (Staff-finder) oder für Temporär- und Teilzeitkräfte (jacando.com).

Um diese Treffsicherheit erreichen zu können, greifen diese Portale gezielt die Möglichkeiten von Social Media auf und nutzen modernste Technologien zur gezielten Ansprache und Vermittlung von passenden Kandidaten. Portale, die dieser Evolutionsstufe angehören, schaffen somit einen echten Mehrwert für Personalentscheider, da Sie zentrale Prozesse bei der Personalfindung übernehmen und automatisieren.

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