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Schlagwort: HR

Big Data _ 1984 vs. 2016

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“Big Brother is watching you.” – So heisst es oft, wenn von Big Data zu hören ist. Nicht erst seit den Snowden-Enthüllungen wird dieses Zitat aus George Orwells Roman “1984” in Zusammenhang mit Datenerhebungen, -speicherung und -analyse gebracht. Schon seit Regierungen oder Unternehmen Daten in grossem Umfang erheben und speichern, analysieren und missbrauchen, werden die Schilderungen dieses dystopischen Romans verwendet um auf die (vermeintliche) digitale Überwachung aufmerksam zu machen.

Doch wie steht es um den positiven Nutzen, den wir aus grossen Datensätzen ziehen können? Gerade das Human Resources Management sollte sich damit kritisch auseinandersetzen, um das Potential dieser mächtigen Technologie abschätzen zu können.… Weiterlesen

Die grosse Chance für KMUs, oder: Wer jetzt nicht handelt, ist selber schuld

Studie zu Employer Branding in der Rekrutierung

Marketing für Produkte oder Dienstleistungen ist nichts Neues – Marketing fürs Unternehmen als Arbeitgeber dafür schon. In Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel sind Unternehmen auch in puncto Arbeitgeber-Attraktivität stark gefordert und Employer Branding eigentlich ein Must. Wie die Studie „Personalmanagement Trends 2016“ zeigt, wird dies aber immer noch verkannt und dabei viel Potenzial verschenkt.

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Früher war vieles einfacher: Fachkräftemangel war ein Fremdwort, Unternehmen konnten aus vielen guten Bewerbern den Besten aussuchen und Mitarbeiter blieben dem Unternehmen jahrzehntelang treu. Dies hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Schuld ist nicht nur der demografische und gesellschaftliche Wandel, sondern auch das Internet, denn es bringt unzählige neue Wege und Möglichkeiten mit sich – sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen.… Weiterlesen

Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Integration

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Es ist 8 Uhr am Morgen. Ich öffne mein Notebook. Zur Rechten Espresso, zur Linken Notizblock und Smartphone. Noch schnell einen Entwurf für den nächsten Blog-Artikel verfassen, denn schon in zwei Stunden beginnt meine nächste Vorlesung an der Universität. Nun bin ich kein freier Mitarbeiter oder betreibe gar meinen eigenen Blog. Trotzdem spielt sich die Szenerie heute bei mir zu Hause ab – an meinem Schreibtisch, mit eigenem Arbeitsgerät; fernab von Grossraumbüros und Konferenzräumen. Auf diese Weise zu arbeiten, ermöglicht mir die sogenannte “Work-Life-Integration”.

Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Integration.

Work-Life-Balance dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Die richtige Balance zwischen Beruf und Freizeit zu finden, galt und gilt noch heute oftmals als höchstes aller Ziele, wenn es darum geht, ein glückliches Leben im Einklang mit einer erfolgreichen Karriere zu führen.

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Mit HR-Blogs am Puls der Zeit: Unsere Lieblinge

Blog Blogging Media Messaging Social Network Media Concept

Big Data, E-Recruiting, Social Media, Mobility – die Digitalisierung macht auch vor der HR-Abteilung und seinen Prozessen nicht Halt. Das ist alles andere als neu, aber sorgt immer noch für ziemliches Kopfzerbrechen und grosse Fragezeichen bei vielen Unternehmen. HR Fachleute sind Aufgaben-technisch bereits an mehreren Fronten gleichzeitig gefragt und müssten nun auch noch in Sachen Trends und Tools auf dem Laufenden sein: eigener Snapchat-Account als Employer Branding Massnahme, WhatsApp-Gruppe für Karriereinteressierte, Bewerbermanagement Tools, Xing als Sourcing-Quelle? Hier den Überblick zu behalten ist – zugegebenermassen – ziemlich schwer und meistens fehlen die Ressourcen dazu. Gut gibt’s da

die HR-Blogger.… Weiterlesen

Ein neuer Wind im Rekrutierungsmarkt

Quelle: xing.com, linkedin.com

Die meisten von uns erinnern sich noch gut daran: Print-Stellenanzeigen, persönliche Kontakte und Jobmessen. So suchten Unternehmen vor nicht allzu langer Zeit nach neuen Mitarbeitenden. Heute sieht die Personalakquise anders aus: Die meisten Arbeitgeber verlassen sich dazu auf das Internet und damit auch auf Social Media. Wo Headhunter früher in umständlicher Arbeit Kontakte in Erfahrung bringen mussten, reicht heute meist eine kurze Recherche im Internet, und was früher persönliche Empfehlungen durch Freunde und Bekannte geschafft haben, geht heute mit nur einem Mausklick. Mit dem Einzug von Social Media in die Personalrekrutierung weht ein neuer Wind im Rekrutierungsmarkt.… Weiterlesen

Digitalisierung: ohne uns! KMUs verschenken jährlich 130 Millionen!

Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt revolutioniert, ist Tatsache und hat den Arbeitsalltag von Unternehmen jeglicher Grösse grundlegend verändert. Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im eigenen Unternehmen gibt es dank der Digitalisierung viele – doch die Umsetzung findet längst nicht in alle Bereiche Einzug. So ergeht es auch dem HR und insbesondere in der Rekrutierung. Neben Effizienz leidet darunter besonders etwas – die Finanzen. In Zeiten von Frankenstärke und Fachkräftemangel verschenken KMUs hier Millionen, wie die Studie „Personalmanagement Trends 2016“ herausgefunden hat.

Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) machen 99% der Unternehmen in der Schweiz aus und beschäftigen rund zwei Drittel aller Arbeitskräfte. Aufgrund ihrer Grösse ist ihr effizientes und gesundes Treiben von zentraler Bedeutung für das Wohlergehen der Volkswirtschaft.… Weiterlesen

we love social

socialArbeiten bei einer Non-Profit-Organisation (NPO) ist nicht nur spannend, sondern auch erfüllend und sinnstiftend. Aufgrund ihres gemeinnützigen Auftrags gibt es jedoch zumeist nur wenig bezahlte Stellen. Da versteht es sich von selbst, dass sich im Falle einer solchen Vakanz viele darauf bewerben. Viele Bewerbungen heisst aber gleichzeitig auch viel Arbeit – ohne die notwendigen personellen Ressourcen kein einfaches Unterfangen!

Dies macht die Personalbeschaffung neben der Beschaffung von Spendengeldern zu einer der grössten Herausforderungen, die NPOs im Alltag zu bewältigen haben. Vakanzen auf unterschiedlichen Portalen aufschalten, Bewerbungsdossiers durchlesen, fehlende Dokumente nachfassen und das händische Kontaktieren jedes einzelnen Bewerbers – dies alles erfordert einen hohen zeitlichen und administrativen Aufwand, wo doch sonst schon so wenig Zeit für die eigentlichen Aufgaben bleibt.… Weiterlesen

Studie: Schweizer Personalmanagement-Trends 2016

logo_findmind_6Die Arbeitswelt befindet sich in einem digitalen Transformationsprozess, der den Unternehmen hilft, Prozesse zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Dies gilt für alle Abteilungen; also auch für das HR. Zwar haben sich online Stellenausschreibungen und Bewerbungsmöglichkeiten bereits durchgesetzt, aber darüber hinaus gibt es noch viel mehr Angebote zur Effizienzsteigerung von HR-Prozessen: von Mobile Recruiting Apps über Bewerbermanagementtools bis zur Talentmanagement-Software ist alles da. Einer breitflächigen Umsetzung sollte somit nichts mehr im Wege stehen. So die Theorie.

Die Praxis sieht bekanntlicherweise oftmals anders aus. Jährlich durchgeführte Trendstudien belegen zwar, dass HR-Abteilungen von grossen Unternehmen aufgrund der hohen Datenmengen quasi zur Digitalisierung gezwungen werden und diesbezüglich am Aufrüsten sind.… Weiterlesen

Matchmaking oder die clevere Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Needle is in a haystack

Für jede ausgeschriebene Stelle erhalten Personalabteilungen eine Vielzahl an Bewerbungen. Unter den zahlreichen Bewerbern gilt es nun effizient, zeitschonend und wenn immer möglich kostenoptimiert den Bewerber zu finden, der am besten auf die zu besetzende Stelle passt. Das klingt banal, stellt jedoch in den Unternehmen immer wieder eine Herausforderung dar. Aus Zeitmangel wird in den HR-Abteilungen auf eine umfassende Beurteilung der Bewerberprofile verzichtet, insbesondere die sogenannten weichen Faktoren wie Soft Skills, Motivation und Persönlichkeit werden meistens stark vernachlässigt. Ein nachhaltiges Recruiting muss jedoch gerade diese Kriterien in den Mittelpunkt stellen.

Folgende Standardpunkte gelten als Basis-Check bei der Sichtung von Bewerbungen:
1)   Zeitliche Verfügbarkeit: Es muss sichergestellt sein, dass der Bewerber zum erforderlichen Zeitpunkt die Stelle antreten kann.… Weiterlesen

Teilzeit- und Temporärstellen: Ergänzung oder Basismodell?

Immer mehr Arbeitnehmer möchten Teilzeit oder Temporär arbeiten. War lange Zeit die Vollzeitbeschäftigung Standard, müssen sich Unternehmen jetzt darauf einstellen, dass die Arbeitszeitmodelle flexibilisiert werden und Teilzeitlösungen als gleichwertig akzeptieren. 

Dabei kann man zwischen zwei Modellen unterscheiden: Ein Unternehmen kann Teilzeit- und Temporärkräfte als Ergänzung zu den Vollzeitstellen sehen, oder es kann sich grundsätzlich so ausrichten, dass es sich auf  Teilzeit- und Temporärmitarbeiter verlässt, beispielsweise indem es Vollzeitstellen auf mehrere Arbeitnehmer aufteilt und jeweils zu Peak-Zeiten zusätzliche Kräfte einstellt. Die Fokussierung auf Alternative Arbeitszeitmodelle stellt die Unternehmen und im Besonderen das Personalmanagement vor neue Herausforderungen:

Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern ist zeitintensiv.… Weiterlesen