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jacando blog In Beiträgen

HR-Studie zeigt: Digitalisierung ist nicht!

Mobile Recruiting, Bewerbermanagementsysteme, Social Media und Online-Jobbörsen – sie alle haben eines gleich: sie sind Kinder der Digitalisierung und rütteln die HR-Szene wach. Während früher händisch rekrutiert wurde, geht heute (fast) alles per Mausklick. Die Prozesse sind deutlich effizienter und einfacher geworden und HR-Fachleute haben nun Zeit, sich auf die wirklich wichtigen Prozesse und die Menschen dahinter zu kümmern. – Leider nein! Rekrutiert wird immer noch wie früher, äusserst homogen und vieles wird falsch verstanden, wie die Studie „Personalmanagement Trends 2016“ herausgefunden hat.

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Dauerbrenner: Job-Portale und Karriereseiten

In Zeiten von Fachkräftemangel und war for talents ist die zielgruppengerichtete Ausschreibung einer Vakanz Grundvoraussetzung für einen effizienten Rekrutierungsprozess.… Weiterlesen

Mobile Recruiting ist da! … Also fast.

Businesswoman using hand drawn social network interface

Rekrutieren über Snapchat und Employer Branding via Pokemon GO – das waren die letzten vermeintlichen Hypes in der HR-Landschaft. Deren Gemeinsamkeit: Bei beiden handelt es sich um Smartphone Apps. Heute wollen wir uns mit der Rekrutierung über Smartphone & Co beschäftigen. Der Fokus liegt dabei aber nicht auf schnelllebigen Trends, sondern dem Wandel hin zum Mobile Recruiting.

Codewort: “responsive”.

Mobile Recruiting bezeichnet im Grunde die Personalbeschaffung unter Verwendung von Smartphone, Tablet oder ähnlichen mobilen Geräten. Das können also Rekrutierungskampagnen via Snapchat sein, die Bewerbung über eine unternehmenseigene App oder die Veröffentlichung von Bewerberinformationen über soziale Netzwerke, die auch mobil abgerufen werden können; vor allem aber mobil optimierte Karriereseiten und Stellenbörsen.

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Bewerbung von XY – Anonymisierte Bewerbungen

Im letzten Beitrag berichteten wir von Berufsnetzwerken, bei denen die perfekte Selbstdarstellung Teil einer erfolgreichen Jobsuche ist. Heute dreht sich alles um einen konträren Ansatz: Anonymisierte Bewerbungen. Wie können sie Diskriminierung abbauen und wie gut funktioniert das?

Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, werden die Bewerbungen dabei unkenntlich gemacht. Das bedeutet: Name und Geschlecht der Bewerberin bzw. des Bewerbers tauchen in den Unterlagen nicht auf. Bewerbungsbilder werden überflüssig bzw. sind nicht zugelassen. Alle Daten, die auf Herkunft und Alter hinweisen könnten, entfallen.

In Nordamerika gang und gäbe.

In den USA werden schon seit den 60er Jahren Bewerbungen ohne Bild, Alter und Geschlecht versendet.… Weiterlesen

Ein neuer Wind im Rekrutierungsmarkt

Quelle: xing.com, linkedin.com

Die meisten von uns erinnern sich noch gut daran: Print-Stellenanzeigen, persönliche Kontakte und Jobmessen. So suchten Unternehmen vor nicht allzu langer Zeit nach neuen Mitarbeitenden. Heute sieht die Personalakquise anders aus: Die meisten Arbeitgeber verlassen sich dazu auf das Internet und damit auch auf Social Media. Wo Headhunter früher in umständlicher Arbeit Kontakte in Erfahrung bringen mussten, reicht heute meist eine kurze Recherche im Internet, und was früher persönliche Empfehlungen durch Freunde und Bekannte geschafft haben, geht heute mit nur einem Mausklick. Mit dem Einzug von Social Media in die Personalrekrutierung weht ein neuer Wind im Rekrutierungsmarkt.… Weiterlesen

Digitalisierung: ohne uns! KMUs verschenken jährlich 130 Millionen!

Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt revolutioniert, ist Tatsache und hat den Arbeitsalltag von Unternehmen jeglicher Grösse grundlegend verändert. Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im eigenen Unternehmen gibt es dank der Digitalisierung viele – doch die Umsetzung findet längst nicht in alle Bereiche Einzug. So ergeht es auch dem HR und insbesondere in der Rekrutierung. Neben Effizienz leidet darunter besonders etwas – die Finanzen. In Zeiten von Frankenstärke und Fachkräftemangel verschenken KMUs hier Millionen, wie die Studie „Personalmanagement Trends 2016“ herausgefunden hat.

Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) machen 99% der Unternehmen in der Schweiz aus und beschäftigen rund zwei Drittel aller Arbeitskräfte. Aufgrund ihrer Grösse ist ihr effizientes und gesundes Treiben von zentraler Bedeutung für das Wohlergehen der Volkswirtschaft.… Weiterlesen

we love social

socialArbeiten bei einer Non-Profit-Organisation (NPO) ist nicht nur spannend, sondern auch erfüllend und sinnstiftend. Aufgrund ihres gemeinnützigen Auftrags gibt es jedoch zumeist nur wenig bezahlte Stellen. Da versteht es sich von selbst, dass sich im Falle einer solchen Vakanz viele darauf bewerben. Viele Bewerbungen heisst aber gleichzeitig auch viel Arbeit – ohne die notwendigen personellen Ressourcen kein einfaches Unterfangen!

Dies macht die Personalbeschaffung neben der Beschaffung von Spendengeldern zu einer der grössten Herausforderungen, die NPOs im Alltag zu bewältigen haben. Vakanzen auf unterschiedlichen Portalen aufschalten, Bewerbungsdossiers durchlesen, fehlende Dokumente nachfassen und das händische Kontaktieren jedes einzelnen Bewerbers – dies alles erfordert einen hohen zeitlichen und administrativen Aufwand, wo doch sonst schon so wenig Zeit für die eigentlichen Aufgaben bleibt.… Weiterlesen

Employer Branding, Social Recruiting und E-Recruiting

LogoZvieri

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit Gleichgesinnten zu HR-Themen ausgetauscht, haben dabei leckeren Kuchen gegessen und erst noch Neues gelernt? Sie können sich nicht erinnern? Dann wird es höchste Zeit für den HR Zvieri!

Wir treffen uns am Dienstag, 27. September, um 16 Uhr, im Bildungszentrum 21 in Basel. Nach einem lockeren Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen, erfahren Sie während zwei Fachreferaten mehr zu aktuellen Themen rund um Human Resources Management:

  • HRM 4.0: Employer Branding und Social Recruiting. 

Die digitale HR-Herausforderung ist heute: Die Arbeitgebermarke online etablieren und mit Social Recruiting qualifizierte Bewerber gewinnen. Ihr Take-Away aus dem Referat: Grundlagen zu Employer Branding und Social Recruiting, praktische Beispiele.… Weiterlesen

Dürfen wir vorstellen: Unser Chatbot search_match

Was bisher geschah: Ende Juli haben wir hier das Tool Chatfuel vorgestellt, mit dem man auf Facebook auf einfachste Weise und kostenlos einen eigenen Chatbot erstellen kann. Über das Wie und Was haben wir damals ausführlich berichtet. Wir kündigten dabei auch gleich den eigenen jacando Chatbot an. Dieser ist ab heute bereit und freut sich darauf, von Ihnen getestet zu werden.

Chatbot_searchmatch

Warum eigentlich ein eigener Chatbot?

Einerseits ist da die Liebe zu technischen Innovationen und andererseits bietet ein solcher Chatbot eine tolle (wenn auch aktuell noch einfache und stark eingeschränkte) Möglichkeit, 24/7 erreichbar zu sein. Die Aufgabe unseres neuen “Facebook-Mitarbeiters” besteht demnach darin, Ihnen jacando vorzustellen und Sie über seine Kernkompetenzen zu informieren.… Weiterlesen

Wenn die Bewerber ausbleiben: Candidate Experience verbessern?!

Als erstes in den USA als neuer Trend entdeckt, mittlerweile auch bei uns ein wichtiges Thema in der Personalbeschaffung: die Candidate Experience. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und des sogenannten “war for talents” ist eine überdurchschnittliche Bewerbererfahrung Gold wert. Was eine gute Candidate Experience ausmacht, ist weitestgehend bekannt, Verbesserungsmöglichkeiten bestehen trotzdem in fast jedem Unternehmen – aber: Hierbei sollten sinnvolle Grenzen gesetzt sein.

Girl talks about her experience for an job interview

Grundlegend bezeichnet man die Erfahrungen, die ein Bewerber mit einem Unternehmen im Bewerbungsprozess macht, als Candidate Experience. Abgeleitet vom Customer-Experience-Management, steht dabei die Zufriedenheit der Bewerber und vor allem des zukünftigen Mitarbeiters im Fokus.

Es fängt bei der Stellenanzeige an.… Weiterlesen

Tool time: Wir bauen einen Chatbot!

close up hands multitasking man using tablet, laptop and cellhpo

Bereits Anfang Juni berichteten wir über einen digitalen Assistenten, der sich zur Jobsuche anbietet. Doch nicht nur im HR, sondern in der gesamten Technologiebranche scheinen sich Chatbots rasant zu entwickeln! Denn in Zukunft sollen die Helferlein auch im Alltag beim Online-Einkauf, der Restaurantsuche oder als Nachrichtenhub dienen.

Psychotherapeut, der Phrasen drischt.

Eine erste Anstellung fand der Chatbot jedoch als Psychotherapeut. Bereits 1966 entwickelte Joseph Weizenbaum ein Programm namens ELIZA, das mit dem Nutzer in ganzen Sätzen kommunizieren konnte. Recht einfach konzipiert, verwendete ELIZA ein strukturiertes Wörterbuch. Über einzelne Begriffe aus dem eingegebenen Text des Benutzers, konnte das Programm auf Synonyme oder Oberbegriffe schliessen.

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