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Matchmaking oder die clevere Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Needle is in a haystack

Für jede ausgeschriebene Stelle erhalten Personalabteilungen eine Vielzahl an Bewerbungen. Unter den zahlreichen Bewerbern gilt es nun effizient, zeitschonend und wenn immer möglich kostenoptimiert den Bewerber zu finden, der am besten auf die zu besetzende Stelle passt. Das klingt banal, stellt jedoch in den Unternehmen immer wieder eine Herausforderung dar. Aus Zeitmangel wird in den HR-Abteilungen auf eine umfassende Beurteilung der Bewerberprofile verzichtet, insbesondere die sogenannten weichen Faktoren wie Soft Skills, Motivation und Persönlichkeit werden meistens stark vernachlässigt. Ein nachhaltiges Recruiting muss jedoch gerade diese Kriterien in den Mittelpunkt stellen.

Folgende Standardpunkte gelten als Basis-Check bei der Sichtung von Bewerbungen:
1)   Zeitliche Verfügbarkeit: Es muss sichergestellt sein, dass der Bewerber zum erforderlichen Zeitpunkt die Stelle antreten kann. Auch die Vorstellungen zu Arbeitszeiten und Pensum müssen übereinstimmen.
2)   Örtliche Nähe: Die meisten Bewerber wollen in der Nähe ihres Wohnortes tätig sein. Wohnt der Bewerber weiter weg, muss abgeklärt werden, ob der Arbeitsweg ein Problem darstellen könnte.
3)   Fähigkeiten und Fachkompetenz:  Jede Stelle hat ein bestimmtes Fähigkeitsprofil, das ein Bewerber erfüllen muss, um sich erfolgreich einbringen zu können. Dabei muss unterschieden werden zwischen unverzichtbaren Kompetenzen und solchen, die erwünscht, aber nicht zwingend sind.

Neben der Verfügbarkeit und der fachlichen Qualifikation berücksichtigt ein erfolgreiches Matchmaking insbesondere die weniger einfach zu ermittelnden weichen Kriterien:

4) Soft Skills und Motivation: Der Bewerber sollte auf der persönlichen und sozialen Ebene das bestehende Team optimal ergänzen und die bestehende Unternehmenskultur mittragen. Seine Motivation und Perspektiven sollten mit den Vorstellungen und Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Das Matchmaking beruht zu einem erheblichen Teil darauf, diese Aspekte zu ermitteln und in die Auswahl der Bewerberprofile einfliessen zu lassen. Durch diese Gewichtung wird nicht nur die Anzahl der Bewerberprofile reduziert, die eine Personalabteilung bearbeiten muss, sondern auch der Blick auf Kandidaten gelenkt, die im herkömmlichen Bewerbungsprozess möglicherweise nicht herausstechen, sich aber als ideale Stellenbesetzung für aktuelle und zukünftige Positionen im Unternehmen erweisen können.

Das semi-automatisierte Matchmaking-Tool von jacando gleicht die Profile der Bewerber mit den Anforderungen des Arbeitgebers ab und liefert eine passgenaue Auswahl von Kandidaten, die den Kriterien der Arbeitgeber entsprechen – und zwar nicht nur schneller, sondern auch präziser und zuverlässiger als eine rasche Durchsicht der Lebensläufe. Die umfassende Beurteilung der Kandidaten unter Einbezug ihrer besonderen Stärken und Interessen garantiert ein erfolgreiches Recruiting. Dabei sorgt ein fachlich gut eingespieltes Team für eine professionelle und individuelle Kundenbetreuung sowohl auf Seite der Unternehmen als auch der Bewerber. Damit jacando bietet Personalabteilungen ein Tool, um die Bewerbungsprozesse effizient und reibungslos zu gestalten und in der Masse der Interessenten nicht nur den fähigsten, sondern insbesondere den am besten passenden Arbeitnehmer für ihr Unternehmen zu gewinnen.

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