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Kleinanzeigen sind tot? – Es leben die Kleinanzeigen!

Kleinanzeigen in Zeitungen und Magazinen waren früher neben Mund-Zu-Mund-Empfehlungen der erste Anlaufpunkt, wenn es darum ging eine Stelle zu finden, Räumlichkeiten zu mieten oder gebrauchte Dinge zu verkaufen. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Online-Plattformen – beispielsweise die Job-Plattform jobs.ch in der Schweiz – diesen Markt zu eigen gemacht, was zu starken Umsatzeinbussen bei den Medienhäusern und insbesondere den Zeitungen geführt hat. Da auch das Printgeschäft immer stärker leidet, müssen sich Medien neue Wege überlegen, wie sie ihre Reichweite auf sinnvolle Weise monetarisieren können. Und hier tauchen die Kleinanzeigen – in aktualisierter Form – wieder als interessante Möglichkeit auf.

KleinanzeigenDie Ansprüche an ein Kleinanzeigenportal sind enorm gestiegen, ebenso auch die Möglichkeiten, die sich mit den veränderten Nutzungsgewohnheiten bieten. Ein herkömmliches Inserat, das einfach online statt auf Papier publiziert wird, womöglich unter Angabe einer Mail-Adresse, reicht bei weitem nicht aus. Gerade bei der Stellensuche verlagern sich die Bewerbungen immer mehr von Mail oder gar Papier hin zur Bewerbung per Mausklick. Das ist sowohl für Arbeitgeber als auch Stellensuchende einfacher, zeitsparender und übersichtlicher: Stellensuchende wollen gezielt nach passenden Jobs suchen und ihre Bewerbungen und Dokumente zentral verwalten können, Arbeitgeber profitieren von einem integrierten Bewerbermanagement.

Um die Kleinanzeigen derart benutzerfreundlich zu gestalten und reibungslose, effiziente Prozesse zu gewährleisten, ist jedoch auch ein grosser technischer Aufwand nötig, welcher den Rahmen der Medienhäuser meistens um ein Vielfaches sprengt. Deswegen bietet sich eine Zusammenarbeit mit entsprechenden Online-Experten an: die Einbindung von spezialisierten Plattformen in die Online-Auftritte von Medienhäusern und Zeitungen. Die Plattformen bringen den technischen Unterbau und die Expertise zur Betreibung der Plattform bereits mit und übernehmen Support sowie Kundenbetreuung. Zeitungen können den Plattformen durch ihre Leserschaft Zugang zu einer viel grösseren Zielgruppe bieten können. In Summe also eine „win-win-Situation“ für beide Partner.

Ein Beispiel dafür ist die Kooperation zwischen der Tageswoche und der Online-Plattform jacando, die sich auf ein effizientes Matchmaking zwischen Arbeitgebern und Stellensuchenden spezialisiert hat. Der Nutzer greift direkt vom Kleinanzeigenportal der Tageswoche auf die Seite von jacando zu und hat so an einem Ort gebündelt Zugang auf alle Kleinanzeigenbereiche. Jacando kann so von der Reichweite und der Reputation der Tageswoche profitieren. Die Tageswoche wiederum kann ihren Lesern einen Service bieten, der über ein einfaches Anzeigenportal weit hinausgeht. Spezielle Konditionen gelten dabei für Premium-Kunden der Tageswoche. Ähnliche Modelle sind auch für andere Kleinanzeigenbereiche denkbar.

Ganz nach dem Motto: Kleinanzeigen sind tot? – Es leben die Kleinanzeigen!

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